NAH DRAN

Fachtagung des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“

 

Vom 10.-11.11. fand die Fachtagung des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“, NAH DRAN 2017, in Kassel statt. Rund 300 Projektakteure aus dem gesamten Bundesgebiet kamen hier zusammen, um sich über ihre Arbeit im Bereich der Demokratieförderung und der Extremismusprävention auszutauschen sowie Impulse für die Zukunft zu entwickeln.

Eingeladen hatten das Bundesprogramm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ des Bundesministeriums des Innern und die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Eröffnet wurde die Tagung durch Hanne Wurzel, Leiterin des Fachbereichs "Extremismus" in der bpb. Die Dokumentation zur Tagung finden Sie in Kürze auf dieser Seite.

Die spannendsten Geschichten beginnen oft im lokalen Kontext. Die örtliche Feuerwehr im Einsatz, das Training im Sportverein, der Nachbarschaftsdienst – während die gesellschaftliche Großwetterlage vielfach als unsicher wahrgenommen wird, machen unzählige Projekte deutlich, welches enorme Potenzial für einen neuen gesellschaftlichen Zusammenhalt im bürgerschaftlichen Engagement vor Ort steckt. Leuchtende Positiv-Beispiele stärken die demokratische Kultur und zeigen wie wichtig lokale Vereine und Verbände sind, um die Gesprächsfäden auch in unruhigen Zeiten nicht abreißen zu lassen. „Die Menschen in den Kommunen und Vereinen sind nah dran und sie selbst eröffnen wertvolle Möglichkeiten der Mitgestaltung. Das Bundesprogramm aktiviert genau dieses große Potential. Ich freue mich über so viel Tatkraft“, so Thomas Krüger, Präsident der bpb.

Auf der Fachtagung „NAH DRAN“ lag der Fokus daher auf dem gezielten Austausch über Möglichkeiten gesellschaftlicher Teilhabe und der Prävention von demokratiefeindlichen Vorfällen. Die Teilnehmer/-innen kamen aus Vereinen und Verbänden, aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Mit Keynotes unter anderem von Jürgen Wiebicke, Autor des Buches „10 Regeln für Demokratie-Retter“, einer Podiumsdiskussion über gesellschaftlichen Zusammenhalt, dem Film „Von Bananenbäumen träumen“ über ungewöhnliche Ideen im Landkreis Cuxhaven und zahlreichen Workshops zu einer neuen Streitkultur und ehrenamtlichen Netzwerken als Impulsgeber für die eigene Arbeit wurde das lokale Detail im großen Ganzen sichtbar.

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