DR05: Rechtspopulismus – eine „normale“ politische Strömung?

Rechtspopulismus ist ein Schlagwort, das eine immer größere Rolle in politischen Debatten einzunehmen scheint. Handelt es sich dabei um eine „normale“ politische Strömung, die im Pluralismus der demokratischen Meinungsvielfalt ihren Platz einnehmen kann? Worin bestehen typische Positionen rechtspopulistischer Strömungen und wie werden sie öffentlich geäußert? Gibt es Schnittmengen und Gemeinsamkeiten zu rechtsextremen und verfassungsfeindlichen Bewegungen und Parteien und wenn ja, worin bestehen sie? Auch mögliche Berührungspunkte rechtspopulistischer Gruppierungen und deren mögliche Annährungsversuche zu zivilgesellschaftlichen Akteuren werden in diesem Workshop eine Rolle spielen.

 

 

REFERENTEN:

Der Journalist Olaf Sundermeyer arbeitet im Investigativteam des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) u.a. über die rechte Szene. Zuletzt erschienen sind die Fernsehdokumentationen „Die Stunde der Populisten – Die AfD greift nach der Macht“ (rbb 2017), „Dunkles Deutschland – Die Front der Fremdenfeinde“ (ARD 2015) sowie das Buch „Rechter Terror in Deutschland“ (C.H.Beck 2012). Er ist häufig Gast im Hörfunk und in den Talkshows des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. www.olaf-sundermeyer.com

 

MODERATION:

Hanne Wurzel hat in der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) verschiedene leitende Positionen wahrgenommen. Seit 2013 leitet sie den Fachbereich Extremismus und zeichnet für die Neustrukturierung der Extremismuspräventionsarbeit verantwortlich. Weiterhin koordiniert sie die Umsetzung des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“, das auf Förderung der demokratischen Teilhabe und gegen Extremismus in ländlichen oder strukturschwachen Regionen ausgerichtet ist. Sie studierte Geschichte, Spanische Philologie, Politik- und Erziehungswissenschaften an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Direkt nach dem Studium erhielt sie eine Anstellung in der Bundeszentrale für politische Bildung.

 

 

 

 

 

 

 

 

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