Handlungsraum 01
Haltung statt Hass

Am liebsten hätten die Teilnehmenden einen „Masterplan“ mit nach Hause genommen, ein Fullservice-Paket, das ihnen zu einem entschlossenen und sicheren Auftreten gegenüber menschenfeindlichen Aussagen verhilft. Kein geringer Wunsch, der sich so natürlich nicht erfüllen ließ. Ein allgemeingültiges Rezept kann es nicht geben. Jede Situation erfordert eine individuelle Strategie, zudem sind auch die eigene Motivation und das eigene Ziel zu unterschiedlich, als dass sich eine pauschale Handlungsanweisung ermitteln ließe.

Was die Referent*innen Julia Wolrab und Gerhard Renziehausen aber anbieten konnten, war die Sensibilisierung für Vorurteilsmechanismen als Ressource für eine gelingende Kommunikation. Und dazu gab es Anleitungen zur Entwicklung wertvoller Kommunikationsstrategien in unterschiedlichsten Alltagssituationen. Denn allein deutlich Stopp! zu sagen, als ein legitimes Mittel, um dem Gegenüber Grenzen aufzuzeigen, erfordert Mut und Übung. Auch die weiteren vorgestellten Methoden (z.B. Wahrnehmung, Wirkung, Wunsch aus der Feedbacklehre) und das Ausprobieren von unterschiedlichen Situationen und Strategien bestärkten die Teilnehmenden in ihren Ideen und Erfahrungen. Alltagstauglich werden all diese Möglichkeiten erst beim Tun.


Referent*in/Moderation: Gerhard Renziehausen, Julia Wolrab

 

 

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