Handlungsraum 11
Interkulturell lernen – Demokratie bilden

Demokratiebegriff und Demokratieverständnis – und damit auch die Erschließung eigener Partizipationsformen – sind kulturell unterschiedlich geprägt. Dies bezieht sich nicht nur auf Herkunftskulturen von Projektbeteiligten, sondern auch auf die Unternehmenskulturen in Zusammenarbeit mit Verbänden. Vielen der Teilnehmenden wurde bewusst, dass sie diese ausgeprägten Differenzen bislang in ihrer Arbeit kaum oder überhaupt nicht berücksichtigt hatten. Sie konnten jetzt wichtige Impulse mitnehmen, wie sie die eigene Handlungsweise, die Projektarbeit selbst, die Umsetzung des Projekts im Verband und die verbandlichen Strukturen künftig kritisch beleuchten können.

Das Thema zieht weite Kreise und bringt zwangsläufig weitere Fragen mit sich: Sind wir bereit, auch Personalentscheidungen für mehr Mitarbeitende mit offensichtlich anderskulturellem Hintergrund zu öffnen? Und haben wir in unseren Verbänden und Organisationen überhaupt schon eine gemeinsame Basis gefunden, um dort über mögliche Vorurteile zu sprechen? Der Workshop gab Anregung zur Vergewisserung und Reflexion ebenso der eigenen (demokratischen) Verhaltensweisen, wie er auch half, die Wechselwirkung von Interkulturalität, Vielfalt und demokratischer Entwicklung bzw. Gestaltung analysieren und verstehen zu lernen.


Referent*innen: Ulrike Christiansen und Martin Kaiser

 

 

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