HR06: „Beraten – aber sicher!“ – Worldcafé für Demokratieberater/-innen

Je länger Projektverantwortliche und Demokratieberater/-innen bei „Zusammenhalt durch Teilhabe“ aktiv sind, desto komplexer und herausfordernder kann ihre Beratungsarbeit werden. Mitunter finden sie sich in Situationen wieder, in denen sie sich unsicher oder sogar gefährdet fühlen oder persönlichen Anfeindungen ausgesetzt sind. Dieser Workshop soll dabei helfen, die richtigen Antworten zu finden: Wie kann ich meinen Gegenüber wieder beruhigen? Wie schaffe ich es, dass es erst gar nicht zur Bedrohung kommt? Was hilft mir die Situation angemessen einzuschätzen? Und wie kann ich meine eigenen Grenzen ziehen, um mich rechtzeitig zu schützen? Im gemeinsamen Austausch mit anderen Demokratieberater/-innen sollen Aktionspläne für typische Situationen erarbeitet und diskutiert werden. Dabei fließt auch das Knowhow der mobilen Beratungsstrukturen mit ein.

 

Dieser Workshop wurde durch die Projektverantwortlichen der Sportverbände mit Fokus auf ihre Mitglieder konzipiert. Die Teilnahme steht aber allen Gästen der Nah Dran-Tagung offen.

 

REFERENTEN:

Susanne Springborn absolvierte ihr Studium als M.A. für Geisteswissenschaften an der Friedrich-Schiller-Universität Jena in den Fächern Sportwissenschaft, Rechtswissenschaft und Wirtschaftswissenschaft. Nach ihrer aktiven Zeit als Leistungssportlerin und Übungsleiterin ist sie seit vielen Jahren ehrenamtlich tätig. Im Rahmen des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“ setzt sie sich beim Landessportbund Brandenburg e.V. seit Dezember 2010 im Projekt „BeratenBewegen – DRANBLEIBEN“ für ein demokratisches Miteinander und gegen (Rechts-) Extremismus im Sport ein.

Markus Klein leitet das Brandenburgische Institut für Gemeinwesenberatung „demos“. Er ist somit für das Mobile Beratungsteam Brandenburg (MBT) verantwortlich, das seit 1998 im Rahmen des Handlungskonzeptes „Tolerantes Brandenburg – für eine starke und lebendige Demokratie“ der Landesregierung in Brandenburger Kommunen wirkt. Heute stehen sechs regionale MBTs mit jeweils zwei bis drei Mitarbeiter*innen zur Verfügung. Darüber hinaus trägt das Brandenburgische Institut für Gemeinwesenberatung neun externe Fach- und Koordinierungsstellen der „Partnerschaften für Demokratie“ des Bundesprogramms „Demokratie leben!“. Er hat Soziale Arbeit und Public Policy studiert und war in der Entwicklungszusammenarbeit tätig.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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