HR11: Interkulturell lernen – Demokratie bilden

Was meinen wir eigentlich, wenn wir von Demokratie sprechen? Zugewanderte und Vertreter/-innen der Aufnahmegesellschaft haben oft ein unterschiedliches Verständnis – geprägt von Kultur und Traditionen. Auch bei Begriffen wie Chancengleichheit, Teilhabe und Diskriminierung kann der Kontext entscheidend sein. Die Referenten des Gustav Stresemann Instituts in Niedersachsen beziehen ihre Erfahrungen aus der internationalen Arbeit mit ein – und zeigen, wie sich interkulturelle Öffnung vorantreiben lässt. Darüber hinaus werden neue methodische Ansätze zum interkulturellen Lernen aus der Vereinsarbeit vorgestellt.

 

REFERENTEN:

Martin Kaiser leitet das Gustav Stresemann Institut in Niedersachsen seit 2012. Zu den Schwerpunkten seiner Arbeit gehören interkultureller Austausch, Diversity-Trainings, Demokratie-Bildung und interreligiöser Dialog. Dabei arbeitet er mit Partnerorganisationen in Ost- und Westeuropa, im Nahen Osten und Nordafrika sowie den USA zusammen. In zahlreichen Publikationen befasst er sich mit dem Überschneidungsfeld der Praxis politischer Bildung und deren Aufarbeitung in den Referenzwissenschaften. Er ist Mitglied im Vorstand des Arbeitskreises deutscher Bildungsstätten (AdB). Er hat Politikwissenschaft, Germanistik und Pädagogik studiert.

Ulrike Christiansen arbeitet seit vielen Jahren in der außerschulischen Erwachsenenbildung. Seit 2016 ist sie als pädagogische Mitarbeiterin des Gustav Stresemann Instituts in Niedersachsen e.V. für das ZdT-Modellprojekt „Vielfalt verbindet“ zuständig. Dieses Projekt, das in Kooperation mit der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. und der THW-Jugend in Niedersachsen und Bremen durchgeführt wird, will die Interkulturelle Öffnung von Verbänden unterstützen und interkulturelles Lernen in strukturschwachen Regionen fördern. Ulrike Christiansen studierte Soziologie und Erwachsenenbildung an der Universität Bielefeld und leitete 16 Jahre eine ländliche Volkshochschule im nördlichen Schleswig-Holstein. Von 2010 bis 2014 war sie für die GIZ in Mosambik tätig.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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