HR14: Schnittmengen, Abgrenzungen, Chancen – Zusammenarbeit zwischen Z:T-Projekten und Mobiler Beratung vor Ort

 

Wenn im Sportverein, der Feuerwehr oder dem Wohlfahrtsverband Probleme im Umgang mit Rechtsextremismus, Rechtspopulismus und anderen Herausforderungen auftreten, sind die Demokratietrainer_innen und Berater_innen in den Vereinen und Verbänden gefragt. Dabei stoßen sie ggf. an Grenzen – durch Widerstände in der eigenen Organisation, weil mehr Expertise gebraucht wird, weil schlichtweg „die Zeit nicht reicht" oder eine externe Moderation/Begleitung notwendig wird. Mit den Mobilen Beratungsteams (MBT) gibt es in ganz Deutschland feste Ansprechpartner_innen, die seit vielen Jahren im Thema arbeiten, die Regionen und Akteure kennen und gut vernetzt sind. Wo sich die Zugänge der Z:T-Projekte und die langjährige Expertise der MBTs ergänzen können, welche Schnittstellen und Abgrenzungen es vor Ort braucht, soll im Workshop diskutiert werden. Ziel ist es, die Vernetzung- und Unterstützungsmöglichkeiten in der praktischen Arbeit in den Vereinen und Verbänden deutlich zu machen.

 

REFERENT:

Heiko Klare, Diplom-Pädagoge, hat seit 2008 die Mobile Beratung in NRW mit aufgebaut. Als Mitarbeiter des Mobilen Beratungsteams „mobim“ in Münster unterstützt, begleitet und berät er alle, die sich gegen Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus und andere Ungleichwertigkeitsvorstellungen einsetzen wollen – oder müssen. Er begleitet seit vielen Jahren die bundesweite Vernetzung Mobiler Beratungsteams und ist seit 2015 einer der Sprecher_innen im Bundesverband Mobile Beratung e.V. Klare veröffentlicht Fachbeiträge u.a. zur extremen Rechten, zu historisch-politischer Bildung in der Mirgrationsgesellschaft sowie zur Qualitätsentwicklung Mobiler Beratung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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