„Mache dir die Welt zum Dorf“

Ein Vortrag für Demokratie-Retter


Am Tag nach der Trump-Wahl beschloss Jürgen Wiebicke, ein Buch zu schreiben. Nie zuvor war ihm so viel lähmender Pessimismus entgegengeschlagen. Davon hatte er die Nase voll. Der Hörfunkjournalist und Philosoph verfasste einen Leitfaden, wie wir unsere Ratlosigkeit überwinden können. Er nannte sein Buch „Zehn Regeln für Demokratie-Retter“.

Die wichtigsten Erkenntnisse daraus wird er in einer Keynote in Kassel präsentieren. Er betont, dass es auf jeden einzelnen ankommt. „Wer meint, nichts tun zu können, nimmt sich vom Spielfeld und überlässt es anderen.“ Der Kölner Autor ist davon überzeugt, dass wir klein anfangen, uns „die Welt zum Dorf machen“ müssen.

Seine Gedanken passen zu den Zielen des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“, das ja auch das Engagement in der Kleinstadt oder im Dorf in den Mittelpunkt rückt. Wiebickes Diagnosen und Rezepte können richtungsweisend sein für die tägliche Arbeit der Teilnehmer/-innen. Ein Vortrag für Demokratie-Retter.

 

Jürgen Wiebicke studierte in Köln Philosophie und Germanistik. Im Anschluss daran volontierte er beim Sender Freies Berlin und war dort Redaktionsleiter. Seit 1997 arbeitet er als freier Journalist, vor allem für den Hörfunk. Bei WDR 5 moderiert er jeden Freitagabend „Das philosophische Radio“. 2012 gewann er den Medienethik-Preis META der Hochschule für Medien Stuttgart. 2013 erschien sein Buch „Dürfen wir so bleiben, wie wir sind? Gegen die Perfektionierung des Menschen – eine philosophische Intervention“. 2016 "Zu Fuß durch ein nervöses Land – Auf der Suche nach dem, was uns zusammenhält", 2017 "Zehn Regeln für Demokratie-Retter".

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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