Handlungsraum 08
Gemeinsam für den ländlichen Raum

Viel zu oft bleiben die Kooperationspotenziale bei Projekten im ländlichen Raum ungenutzt. Etwa weil die Kommunikation schwierig ist und weil Informationen nicht zu allen (möglichen) Beteiligten durchdringen. Wie aber nicht nur die Zusammenarbeit vieler Partner gelingen, sondern noch dazu die Zusammenführung verschiedener Fördergeber ermöglicht werden kann, ließ sich am Beispiel des Natur- und Entdeckerpfades Saalleiten in Thüringen lernen. Sein Erfolg gründete auf gelingender und zielführender Kommunikation, einer konsequenten Netzwerkbildung vor Ort und dem Vermögen, auch mal über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen.

Ein gemeinsames Selbstverständnis für die Entwicklung ehrenamtlicher und demokratiefördernder Projekte sei dabei vonnöten, erklärten die Saalleitener Akteure. Sie konnten den interessierten Kolleg*innen einige wertvolle praktische Handlungstipps geben. Es lohne sich, so ihre Erkenntnis, im Zusammenspiel Synergieeffekte zu erzielen und die jeweils eigenen Möglichkeiten zugunsten des Projekterfolgs zu nutzen. Als gemeinsamen Wunsch formulierten die Teilnehmenden eine „Entbürokratisierung vieler Vorgänge“. Genannt wurden Erleichterungen im Vergaberecht, die Anerkennung von Drittmitteln (Spenden) zur Absenkung des Eigenanteils bei Förderungen und die Synchronisation von Förderprogrammen, die bürgerschaftliches Engagement und Ehrenamt stärken wollen.


Referent*innen: Ines Kinsky, Sebastian Heuchel, Annett Hergeth, Alfred Bax
Moderation: Andreas Pautzke und Friederike Petersen, Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement

 

 

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