Wissen kompakt 02
„Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (GMF)“

Der Moslem ein Terrorist, die Frau am Herd, der Jude in der Bank … Vorurteile begegnen uns in vielen Teilen der Gesellschaft und sind nicht nur Bestandteil des Rechtsextremismus. Rassismus, Homophobie, Antisemitismus – sie und viele weitere teilen die Gesellschaft in ‚ehrlich‘ und ‚verschlagen‘, ‚stark‘ und ‚schwach‘, ‚friedlich‘ und ‚bedrohlich‘ ein. „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ nennen sich die Strukturen in der Wissenschaft. Was sie bedeuten und bewirken, woher sie rühren und auch die Gefahr, die von ihnen ausgeht, werden auch anhand von Materialien der „… begegnen“-Reihe der BpB dargestellt werden.


REFERENT: Cornelius Strobel ist Referent im Fachbereich „Extremismus“ der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Er studierte Geschichte und Politikwissenschaft in Münster. Hier legte er seinen Schwerpunkt auf die Bereiche Extremismus, Terrorismus und Fundamentalismus. In seiner Abschlussarbeit behandelte er das Thema des Fundamentalismus in Europa. Nach einem Volontariat bei den „Informationen zur politischen Bildung“, herausgegeben von der bpb, wechselte er im Januar 2013 in den Fachbereich „Extremismus“. Er ist für die Online-Ansätze, für Beratung und Expertise zum Thema Extremismus und für Projektförderung zuständig. Sein inhaltlicher Schwerpunkt liegt auf Rechtsextremismus, religiös begründetem Extremismus und Vorurteilsstrukturen.

 

 

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