HR04: Richtig gute Netzwerke!

Wie kann es gelingen, mit Rechtsextremismus und menschenfeindlichen Angriffen sachgerecht umzugehen? Wenn sich wichtige Akteure professionell miteinander vernetzen, kann das die demokratische Kultur stärken. Dabei ist es entscheidend, auch die Personen einzubinden, die den Zielen zunächst skeptisch gegenüberstehen. Effektiv sind Netzwerke dann, wenn sie den „richtigen Rahmen“ setzen und die Beteiligten eine gemeinsame Sichtweise entwickeln. Drei Referenten werden das mit den Teilnehmer*innen anhand von Beispielen üben.

 

Referenten:

Sebastian Reißig, Geschäftsführer der Aktion Zivilcourage e.V., studierte berufsbegleitend Sozialmanagement. Vor fast 20 Jahren gründete er den weit über die sächsischen Landesgrenzen hinaus bekannten und vielfach ausgezeichneten Verein Aktion Zivilcourage. Seit 2001 arbeitet er dort als Geschäftsführer. Der Verein hat zurzeit mehr als 150 Mitglieder und 14 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Besonders die vernetzende und aktivierende Arbeit für Demokratie im ländlichen Raum ist der Organisation ein großes Anliegen.

Dr. Olaf Lobermeier ist Professor für sozialwissenschaftliche Methoden an der Ostfalia Hochschule Braunschweig/Wolfenbüttel. Seit 2007 leitet er gemeinsam mit Dr. Rainer Strobl die proVal – Gesellschaft für sozialwissenschaftliche Analyse, Beratung und Evaluation. Er studierte Sozialarbeit/Sozialpädagogik; 2002 promovierte er an philosophischen Fakultät der Universität Hannover; Arbeitsschwerpunkte sind Rechtsextremismus- und Sozialisationsforschung, Jugendhilfe- und Schulentwicklung, Sozialstrukturanalyse, Kriminalprävention, Viktimologie, Qualitätsmanagement und Evaluation sowie Beratung von Entscheidungsträgern in Politik und Verwaltung.

Dr. Rainer Strobl ist Diplom-Soziologe und leitet gemeinsam mit Olaf Lobermeier die proVal – Gesellschaft für sozialwissenschaftliche Analyse, Beratung und Evaluation. Er ist zugleich Privatdozent für Soziologie an der Universität Hildesheim. Zu seinen Aufgaben gehören die Leitung von Evaluations- und Forschungsprojekten und die Beratung von Entscheidungsträgern in Politik und Verwaltung. Weitere Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind u.a. Netzwerkanalyse, innerfamiliäre Gewalt und Rechtsextremismus. Zurzeit ist Rainer Strobl einer der Sprecher des Arbeitskreises Soziale Dienstleistungen in der DeGEval - Gesellschaft für Evaluation e.V.

 

MODERATION:

Claudia Stäbe ist seit Juli 2017 Referentin der Deutschen Sportjugend und für die Koordination des Netzwerkes der Sportprojekte im Bundesprogramm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ zuständig. Zuvor war sie als Jugendreferentin beim Bundesverband des Deutschen Pferdesports, der „Deutschen Reiterlichen Vereinigung e.V. (FN)“ tätig und dort unter anderem mit politischer Jugendbildungsarbeit betraut. Sie studierte Erziehungswissenschaft und Kulturanthropologie an der Johannes Gutenberg Universität in Mainz sowie Soziale Arbeit und Gesellschaftswissenschaften an der Hochschule Darmstadt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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